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Arie: La mamma morta

Komponist: Giordano Umberto

Oper: Andrea Chénier

Rolle: Maddalena di Coigny (Sopran)

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MADDALENA
La mamma morta m'hanno alla porta
della stanza mia; moriva e mi salvava!
poi a notte alta io con Bersi errava,
quando ad un tratto un livido bagliore
guizza e rischiara innanzi a' passi miei
la cupa via! Guardo!
Bruciava il loco di mia culla!
Così fui sola! E intorno il nulla!
Fame e miseria! Il bisogno, il periglio!
Caddi malata, e Bersi, buona e pura,
di sua bellezza ha fatto un mercato,
un contratto per me!
Porto sventura a chi bene mi vuole!
ad un tratto, nelle pupille di Maddalena si effonde una luce di suprema gioia
Fu in quel dolore
che a me venne l'amor!
Voce piena d'armonia e dice:
"Vivi ancora! Io son la vita!
Ne' miei occhi è il tuo cielo!
Tu non sei sola!
Le lacrime tue io le raccolgo!
Io sto sul tuo cammino e ti sorreggo!
Sorridi e spera! Io son l'amore!
Tutto intorno è sangue e fango?
Io son divino! Io son l'oblio!
Io sono il dio che sovra il mondo
scendo da l'empireo, fa della terra
un ciel! Ah!
Io son l'amore, io son l'amor, l'amor"
E l'angelo si accosta, bacia,
e vi bacia la morte!
Corpo di moribonda è il corpo mio.
Prendilo dunque.
Io son già morta cosa!
Seguir di selva in selva la fuggitiva belva. Achille. Deidamia. HändelTengo in pugno l'idol mio. Teseo. Teseo. HändelO mio babbino caro. Lauretta. Gianni Schicchi. PucciniDa Gusman sul fragil barca. Alzira. Alzira. VerdiLascia ch'io pianga mia cruda sorte. Almirena. Rinaldo. HändelMorte io non temo. Giulietta. I Capuleti e i Montecchi. BelliniJe suis Titania. Philine. Mignon. ThomasLes oiseaux dans la charmille (The Doll Song). Olympia. Hoffmanns Erzählungen. OffenbachDivinités du Styx. Alceste. Alceste. GluckVolta la terrea. Oscar. Un ballo in maschera. Verdi
Wikipedia
Andrea Chénier ist eine 1896 uraufgeführte Oper in vier Akten des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Das Libretto verfasste Luigi Illica, der später mehrfach für Giacomo Puccini als Librettist tätig war. Gelegentlich wird Andrea Chénier auch als musikalisches Drama bezeichnet. Im Mittelpunkt des dem Verismo zugerechneten Werkes steht die tragische Figur des französischen Dichters André Chénier, der 1794 in Paris mit 31 Jahren auf der Guillotine endete.
Die Handlung der Oper spielt zur Zeit der Französischen Revolution und der Schreckensherrschaft der Jakobiner in und um Paris. Sie ist weitgehend frei erfunden und beruht nur in geringem Umfang auf bekannten Fakten aus der Biografie Chéniers.
Der Dichter Andrea Chénier, der Hauptakteur, begegnet dem Hörer zum ersten Mal inmitten einer Adelsgesellschaft im Haus der Gräfin von Coigny auf dem Land. Obwohl er gegen den Adel und dessen dekadenten Lebensstil eingestellt ist, nimmt er an dieser Gesellschaft teil. Als er dazu aufgefordert wird, einige seiner Gedichte vorzutragen, weigert er sich charmant und wird erst durch spöttische Bemerkungen der jungen Grafentochter Madeleine dazu gebracht, einige Verse zu rezitieren. In diesen übt er harsche Kritik am Adel und dessen Lebensweise. Überraschenderweise empfindet Madeleine ebenso und ergreift die Partei des Dichters. In diese Situation platzt der Sohn des Gärtners, Charles Gérard – der Gegenspieler Chéniers, mit einigen hungrigen armen Leuten hinein. Gérard, der von den Ideen der Revolution bereits sehr überzeugt ist und den Adel – bis auf Madeleine – hasst, wird zurückgedrängt und muss aus dem Dienst ausscheiden.
Andrea Chénier befindet sich nun in Paris und sieht sich und alle Pariser von Spionen, die im Dienste der Revolution stehen, beobachtet. Seine adelskritischen Werke haben ihn zu einem Mann gemacht, der von den Revolutionären gefeiert wurde. Doch die Zeiten haben sich geändert und mittlerweile wird er kritisch wegen seiner Beziehungen zum Adel betrachtet und gerät mehr und mehr unter Verdacht, nicht mehr voll hinter den Ideen der Revolution zu stehen. Sein Freund Roucher rät ihm zur Flucht. Doch halten ihn die geheimnisvollen Liebesbriefe einer Unbekannten, die sich als Madeleine entpuppt, davon ab, zu fliehen. Es kommt zu einer Liebesszene, die von einem Spitzel (Un Incredibile) beobachtet wird.
Der Spitzel benachrichtigt Gérard, der mittlerweile zum Sekretär der Revolution aufgestiegen ist. Zwischen Gérard und Chénier kommt es zu einem Duell, bei dem Gérard schwer verwundet zusammenbricht.
Gérard ist wieder genesen, hat Chénier verhaften und vor Gericht stellen lassen. Im Sitzungssaal des Revolutionstribunals taucht Madeleine auf, um ihn zu retten. Gérard erkennt Madeleine und fühlt, wie seine Liebe zu ihr wieder aufflammt und stärker wird. Als Preis für Chéniers Rettung fordert er Madeleine und sie willigt aus Liebe zu Chénier ein. Sie hält eine ergreifende Rede über ihr Schicksal während der Revolution. Diese und ihre Bereitwilligkeit, „sich zu opfern“, lassen Gérard seine Einstellung zu Chénier ändern. Chénier verteidigt sich glänzend vor dem Ankläger Fouquier-Tinville. Gérard tritt für Chénier ein und spricht sich gegen das Todesurteil aus. Dennoch kann er nicht verhindern, dass Andrea Chénier zur Guillotine verurteilt wird. Das Volk will es so.
Im Gefängnis von St. Lazare verbringt Chénier seine letzten Stunden, wo er seinem Freund Roucher seine letzten Verse vorträgt. Madeleine fasst derweil den Entschluss, mit dem Mann, den sie liebt, zu sterben. Sie besticht den Gefängniswärter und besteigt an Stelle einer verurteilten Delinquentin zusammen mit Chénier den Karren, der sie zum Schafott bringt. Die beiden Liebenden sind glücklich, gemeinsam in den Tod zu gehen. Gérard versucht, eine Begnadigung zu erwirken, doch es ist zu spät. Madeleine und Andrea sind im Tode vereint.
Andrea Chénier entstand in den Jahren 1894–95. Luigi Illica verfasste das Libretto zunächst für den Komponisten Alberto Franchetti, der dieses später aber an Giordano abtrat.
Die Oper wurde am 28. März 1896 in der Mailänder Scala uraufgeführt. Weitere Aufführungen folgten, so bereits 1896 in New York City und am 28. Januar 1897 in Breslau. In Breslau wurde die Oper in der Textfassung von Max Kalbeck auf deutsch aufgeführt, ebenso in Hamburg am 5. Februar 1897 unter der Leitung von Gustav Mahler. Andrea Chénier wurde bis 1909 unter anderem auch ins Französische, Tschechische, Ungarische, Schwedische und Englische übersetzt. Auf Englisch wurde die Oper allerdings erst 1903 in Manchester und London inszeniert.
In Thomas Bernhards vorletztem, 1987 erschienenen Theaterstück Elisabeth II. wird die Oper Giordanos erwähnt (Elisabeth II. Frankfurt/Main 1987, S. 29). Der Protagonist Herrenstein reagiert eher abfällig auf die Oper.
Die Arie La mamma morta aus dem dritten Akt ist zentraler Bestandteil einer Szene des Films Philadelphia (1993). Die Arie (gesungen von Maria Callas) wird von dem homosexuellen und an AIDS erkrankten Anwalt und Opernliebhaber (gespielt von Tom Hanks) seinem Rechtsanwalt (gespielt von Denzel Washington) mit Kommentaren vorgespielt.
In Alain Claude Sulzers Roman Zur falschen Zeit (2010) lief 1954 eine Schallplattenaufnahme mit Beniamino Gigli und Maria Caniglia zum Doppelselbstmord der Protagonisten.