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Arie: Vivi ingrato, a lei d'accanto

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Roberto Devereux

Rolle: Elisabetta, Queen of England (Sopran)

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ELISABETTA
(Vana la speme non fia
Presso a morir, l'augusta gemma
Ei recar mi farà... Pentito il veggo
Alla presenza mia
Pur fugge il tempo!
Vorrei fermar gl'istanti.
E se la morte,
Ond'esser fido alla rival, scegliesse?
Oh truce idea funesta!
S'ei già move al palco?
Ah! Crudo! Arresta!

Vivi, ingrato, a lei d'accanto,
Il mio core a te perdona
Vivi, o crudo, e m'abbandona
In eterno a sospirar
Ah! si celi questo pianto,
gettando uno sguardo alle Dame, e rammentandosi d'esser osservata
Ah! non sia chi dica in terra:
La Regina d'Inghilterra
Ho veduto lag rimar.
Vivi, ingrato, e m'abbandona, ecc.)


SCENA SETTIMA
Cecil, Cavalieri e dette.


ELISABETTA
Che m'apporti?

CECIL
Quell'indegno
Al supplizio s'incammina.

ELISABETTA
(Ciel! ) Al supplizio?

CECIL
Sì.

ELISABETTA
Nè diede un qualche pegno
Da recarsi alla Regina?

CECIL
Nulla diede.

Odesi un procedere di passi affrettati.

ELISABETTA
(Ingrato!)
Alcun s'appressa!
Deh! si vegga

CECIL
È la duchessa!


SCENA OTTAVA
Sara, Gualtiero e detti.
Sara, sciolte le chiome, e pallida come un estinto, si precipita ai piè di Elisabetta: ella non può articolar parola, ma sporge verso la regina l'anello d Essex.


ELISABETTA
Questa gemma donde avesti?
nella massima agitazione
Quali smanie! qual pallore! .
Oh sospetto! E che! potesti forse?
Ah! parla.

SARA
Il mio terrore
Tutto dice lo son Ah!

ELISABETTA
Finisci.

SARA
Tua rivale!

ELISABETTA
Ah!

SARA
Me punisci
Ma del Conte serba i giorni

ELISABETTA
ai Cavalieri
Deh! correte deh! volate
Pur ch'ei vivo a me ritorni,
Il mio serto domandate
CORO Di LORD
Ciel, ne arrida il tuo favore
Quando rapito in estasi. Lucia di Lammermoor. Lucia di Lammermoor. DonizettiPiacer si nuovo e grato. Norina. I pazzi per progetto. DonizettiCupa fatal mestizia... Ben fu il giorno avventurato. Maria. Maria di Rohan. DonizettiQuella vita a me funesta. Elisabetta. Maria Stuarda. DonizettiPreghiera: Havvi un Dio che in sua clemenza. Maria. Maria di Rohan. DonizettiCome innocente giovane…Non v'ha sguardo. Anna Bolena. Anna Bolena. DonizettiUna voce al cor d'intorno. Gemma. Gemma di Vergy. DonizettiRayons dorés (Dolce zeffiro, il seconda). Inès (Inez). La favorite. DonizettiEra desso il figlio mio. Lucrezia Borgia. Lucrezia Borgia. DonizettiIl dolce suono mi colpì di sua voce. Lucia di Lammermoor. Lucia di Lammermoor. Donizetti
Wikipedia
Titelblatt des Librettos, Neapel 1837
Roberto Devereux ist eine dreiaktige Opera seria (Originalbezeichnung: „tragedia lirica“), von Gaetano Donizetti nach einem Libretto von Salvadore Cammarano. Literarische Grundlage ist die Tragödie von Jacques-François Ancelot, Elisabeth d’Angleterre. Die Uraufführung der Oper fand am 29. Oktober 1837 im Teatro San Carlo in Neapel statt. Roberto Devereux ist nach Anna Bolena (1830) und Maria Stuarda (1835) die dritte und letzte der so genannten Tudor-Opern Donizettis.
Die Handlung der Oper basiert frei auf der sogenannten Essex-Rebellion unter Robert Devereux, dem Earl of Essex, und spielt 1601 in London.
Elisabetta erzählt ihrer Freundin Sara, dass sie Roberto Devereux, ihren Günstling, vor der Anklage wegen Hochverrats bewahren möchte – vorausgesetzt, sie könnte sich seiner Liebe sicher sein („Ritorna qual ti spero“). Sie weiß nicht, dass Sara ihrerseits Roberto liebt, mit dessen bestem Freund, Nottingham, diese gegen ihren Willen von der Königin verheiratet wurde. Als Lord Cecil mit dem Todesurteil für Roberto erscheint, weigert sich Elisabetta dieses zu unterzeichnen, weil ihr dessen Schuld nicht bewiesen scheint. In einer Aussprache mit Roberto erinnert ihn Elisabetta zum einen an ihre Liebe, zum anderen an den Ring, den sie ihm einmal schenkte und der ihn aus jeder Gefahr erretten soll. Roberto aber verrät sich und erregt durch diesen seinen Verrat Elisabettas Zorn. Da erscheint der Herzog von Nottingham, verstört vom seltsamen Verhalten seiner Frau. Er verspricht dem Freund Hilfe. Lord Cecil bringt das Todesurteil. Roberto eilt zu Sara und macht ihr wegen der Heirat mit Nottingham Vorwürfe. Beide erkennen jedoch, dass sie sich noch immer lieben. Sara drängt ihn zur Flucht und gibt ihm einen bestickten Schal als Liebespfand mit auf den Weg. Roberto seinerseits lässt den Ring Elisabettas bei ihr („Quest’addio fatale, estremo“).
Elisabetta erfährt vom Todesurteil. Sir Raleigh berichtet, dass bei Robertos Verhaftung ein bestickter Schal gefunden wurde. Nottingham bringt der Königin das Todesurteil zur Unterschrift, versucht aber noch ein letztes Mal für den Freund zu sprechen. Roberto erscheint; Elisabetta zeigt ihm den Schal und beide Männer erstarren: Der Beweis der Untreue. Sofort will Nottingham die Hand gegen den Freund erheben, doch Elisabetta bietet Roberto ein letztes Mal seine Freiheit für den Namen der Geliebten. Roberto zieht den Tod vor und die Königin unterschreibt das Todesurteil („Va’! Va’, la morte sul capo ti pende“).
Sara erhält von Roberto einen Brief, in dem er sie bittet, den Ring der Königin zu bringen und damit sein Leben zu retten. Gerade als Sara loseilen möchte, erscheint Nottingham und wirft ihr ihre Untreue vor. Als er erfährt, was sie vorhat, sperrt er sie bis zur Hinrichtung im Haus ein. Roberto hofft im Kerker auf seine Rettung: Er möchte Saras Ehre wiederherstellen, um dann durch die Hand Nottinghams umzukommen („Bagnato il sen di lagrime“). Elisabetta ringt mit ihren Gefühlen. Inzwischen hat sie entschieden, Roberto mit der Geliebten ziehen zu lassen. In dem Moment, in dem Roberto zur Hinrichtung geführt wird, erscheint Sara mit dem Ring und gesteht der Königin, selbst die Geliebte zu sein. Daraufhin befiehlt Elisabetta, die Hinrichtung aufzuschieben. Doch zu spät. Ein Kanonenschuss verkündet das, was Nottingham ausspricht: Robertos Tod. Als gebrochene Frau verkündet Elisabetta ihren Thronverzicht („Non regno! Non vivo!“), übergibt die Insignien ihrer Macht ihrem Neffen James, dem König von Schottland, und bricht zusammen („Qual sangue versato al cielo“).
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:
Bei der Premiere am 29. Oktober 1837 sang Donizettis Lieblingssängerin Giuseppina Ronzi de Begnis die besonders anspruchsvolle Partie und eigentliche Hauptrolle der Königin Elisabeth und Giovanni Basadonna die Titelpartie des Roberto Devereux, in weiteren Rollen waren Paul Barroilhet als Nottingham, Almerinda Manzocchi Granchi als Sara, Timoleone Barattini als Lord Cecil, Anafesto Rossi als Gualtiero Raleigh und Giuseppe Benedetti als Page zu hören. Der Dirigent war Nicola Festa. Die Bühnenbilder stammten von Raffaele Mattioli, Nicola „Nicoletto“ Pellandi und Antonio Niccolini.
In den letzten Jahrzehnten wurde die Oper wiederholt aufgeführt: 1965 sang Montserrat Caballé eine konzertante Aufführung in New York, 1970 sang Beverly Sills mit Plácido Domingo an der NYCO, 1977 erneut Caballé mit José Carreras beim Festival in Aix-en-Provence.
Seit 1990 trat Edita Gruberová im Gran Teatro del Liceu in Barcelona unter Richard Bonynge und 1997 im Opernhaus Zürich auf. Alternierend mit Silvana Dussmann singt sie seit 2000 an der Wiener Staatsoper in historisierenden Aufführungen, seit 2004 auch in der modernen Inszenierung von Christof Loy an der Bayerischen Staatsoper in München.
In der Saison 2015/2016 wurde die Oper an der Metropolitan Opera, New York unter Maurizio Benini mit Sondra Radvanovsky als Elisabeth neu inszeniert.