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Arie: Com'è bello

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Lucrezia Borgia

Rolle: Lucrezia Borgia (Sopran)

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Com'è bello! Quale incanto
In quel volto onesto e altero!
No, giammai leggiadro tanto
Non sel pinse il mio pensiero.
L'alma mia di gioia è piena,
Or che alfin lo può mirar ...
Ma risparmia, o ciel, la pena
Ch'ei debba un dì sprezzar.
Se il destassi? ... No: non oso,
Nè scoprire il mio sembiante:
Pure il ciglio lagrimoso
Terger debbo un solo istante.

Mentre geme il cor sommesso,
Mentre piango a te d'appresso,
Dormi e sogna, o dolce ogetto,
Sol di gioia e di diletto,
Ed un angiol tutelare
Non ti desti che al piacer!
Ah! triste notti e veglie amare
Debbo sola sostener
Gioie sogna, ed un angiol
Non ti desti che al piacer!
Pietà, Signore, ti muovano. Caterina Cornaro. Caterina Cornaro. DonizettiUna voce al cor d'intorno. Gemma. Gemma di Vergy. DonizettiCome innocente giovane…Non v'ha sguardo. Anna Bolena. Anna Bolena. DonizettiEcco a tuoi piedi io cado. Adelia. Adelia. DonizettiQuel guardo, il cavaliere...So anch'io la virtù magica. Norina. Don Pasquale. DonizettiDea che siedi in terzo cielo. Fausta. Fausta. DonizettiVivi ingrato, a lei d'accanto. Elisabetta, Queen of England. Roberto Devereux. DonizettiL'amor suo mi fe beata. Elisabetta, Queen of England. Roberto Devereux. DonizettiQuando rapito in estasi. Lucia di Lammermoor. Lucia di Lammermoor. DonizettiTardi tardi il pie la volgi. Argelia. L'esule di Roma. Donizetti
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Titelblatt des Librettos, Mailand 1833
Lucrezia Borgia ist eine Opera seria (Originalbezeichnung: „Melodramma“) in einem Prolog und zwei Akten (fünf Bildern) von Gaetano Donizetti (Musik) mit einem Libretto von Felice Romani nach dem Drama Lucrèce Borgia von Victor Hugo. Die Uraufführung fand am 26. Dezember 1833 im Teatro alla Scala in Mailand statt.
Der junge Hauptmann Gennaro erholt sich vom Treiben des Karnevals von Venedig, als eine maskierte Frau einer Gondel entsteigt und entzückt den Schlafenden entdeckt. Gennaro erwacht und verliebt sich seinerseits sogleich in die schöne Unbekannte. Er nennt ihr seinen Namen und erzählt ihr von seiner Mutter, die er nie kennengelernt hat und die er dennoch sehr liebt. Doch werden die beiden von Gennaros Freunden unterbrochen, die in der Frau Lucrezia Borgia erkannt haben und nicht zögern, die Mordtaten der Familie Borgia aufzulisten, Gennaro zum Schrecken.
Ferrara, vor dem herzoglichen Palast. Don Alfonso verdächtigt Gennaro, der Geliebte seiner Gattin Lucrezia zu sein, und plant dessen Ermordung. Als Gennaro, der noch immer auf die Borgia-Familie wütend ist, vorbeikommt, bricht er aus dem Familienwappen den Anfangsbuchstaben „B“ heraus, so dass nur noch „ORGIA“ übrigbleibt. Er wird sogleich verhaftet. – Lucrezia ist empört wegen der Verstümmelung des Wappens und verlangt von ihrem Mann die Bestrafung des Täters. Alfonso verspricht es ihr, und er führt, zu Lucrezias Entsetzen, Gennaro als Täter vor. Alfonso zwingt sie, Gennaro selbst den vergifteten Wein zu geben, der Gennaro töten soll, doch nachdem der Herzog sich entfernt hat, reicht sie ihm schnell das Gegengift und fleht ihn an, schnell aus der Stadt abzureisen.
Die Fürstin Negroni gibt ein Fest. Lucrezia erscheint und erklärt Gennaros Freunden triumphierend, dass sie aus Rache für die in Venedig erfahrenen Beleidigungen den Wein vergiftet habe. Zu spät erkennt Lucrezia, dass auch Gennaro, der aus Trotz nicht geflohen ist, unter den Vergifteten ist. Sie offenbart ihm, dass er in Wahrheit ihr Sohn ist, und fleht ihn an, erneut das Gegengift zu trinken, doch es ist nicht genügend Gegengift vorhanden, um sowohl ihn als auch seine fünf Freunde zu retten. Nachdem diese dem Gift zum Opfer gefallen sind, beschließt Gennaro, ihnen in den Tod zu folgen und das Gegengift nicht zu trinken. Er stirbt in den Armen seiner Mutter, die ihn beweint und dann selbst entseelt zusammenbricht.
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:
Prolog
Erster Akt
Zweiter Akt
Victor Hugo verfasste sein Drama Lucrèce Borgia, das frei auf dem Leben und Mythos der historischen Person Lucrezia Borgia (1480–1519) basiert, im Jahr 1833. Es wurde alsbald von Felice Romani zu einem Libretto für Donizettis Oper verarbeitet. Als das Stück im Jahr 1840 für eine Aufführungsserie im Théâtre-Italien in Paris vorbereitet wurde, erwirkte Victor Hugo eine gerichtliche Verfügung, die die weitere Verwendung seines Stückes als Vorlage untersagte. Das Textbuch wurde daraufhin umgeschrieben, die italienischen Figuren wurden zu Türken, und die Vorstellungen wurden unter dem Titel La Rinegata fortgesetzt.
Bei der Uraufführung am 26. Dezember 1833 im Teatro alla Scala in Mailand sangen Luciano Mariani (Don Alfonso), Henriette Méric-Lalande (Lucrezia Borgia), Francesco Pedrazzi (Gennaro), Marietta Brambilla (Maffio Orsini), Napoleone Marconi (Jeppo Liverotto), Giuseppe Visanetti (Apostolo Gazella), Ismaele Guaita (Ascanio Petrucci), Giuseppe Vaschetti (Oloferno Vitellozzo), Domenico Spiaggi (Gubetta), Ranieri Pochini (Rustighello) und Francesco Petrazzoli (Astolfo).