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Arie: Ambo nati in questa valle

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Linda di Chamounix

Rolle: Antonio (Bass)

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Nella stanza, che romita. Guido. Gemma di Vergy. DonizettiAh, cedi, cedi!. Raimondo Bidebent. Lucia di Lammermoor. DonizettiDalle stanze, ove Lucia. Raimondo Bidebent. Lucia di Lammermoor. DonizettiIo posposto ad un Torquato. Don Gherardo. Torquato Tasso. DonizettiBuona gente. Marchese. Linda di Chamounix. DonizettiA tanto amor. Baldassarre. La favorite. DonizettiTaci il voglio. Colonnello. Il giovedì grasso. DonizettiIn quell' arca rispettate. Noè. Il diluvio universale. DonizettiMo che si scopierto a vamma. Monsieur Piquet. Il giovedì grasso. DonizettiEccomi a voi. Murena. L'esule di Roma. Donizetti
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Titelblatt des Librettos, Wien 1842
Linda di Chamounix ist eine Opera semiseria (Originalbezeichnung: „Melodramma“) in drei Akten von Gaetano Donizetti (1797–1848) nach einem Libretto von Gaetano Rossi aus dem Jahr 1842.
Die Handlung spielt um 1760 in Chamounix/Savoyen (erster und dritter Akt) und Paris (zweiter Akt).
Das Innere einer Bauernhütte
Antonio, Vater des hübschen Bauernmädchens Linda, hat in wirtschaftlicher Not den Marchese Boisfleury um Hilfe gebeten. Dieser ist bereit, Linda als Dienstmädchen anzustellen, möchte sie sich aber vorher erst ansehen. Daher begleitet er Antonio zu dessen Wohnung.
Linda ist heimlich in den Visconte verliebt (O luce di quest' anima). Dass der aber nicht der arme Maler Carlo ist, als der er sich ausgibt, sondern der Neffe des Marchese, weiß sie nicht. Sie wird von Vorahnungen gepackt, als ihr alter Freund Pierotto eine Ballade singt, in der ein Mädchen betrogen wird (Per sua madre andi una figlia). Der Präfekt unterstellt dem Marchese unehrenhafte Absichten, warnt Antonio und bietet diesem an, Linda mit Pierotto und anderen Seidenmacherinnen in die Fabrik nach Paris zu schicken.
Elegante Wohnung in einem Pariser Haus
Linda gerät in finanzielle Schwierigkeiten und schlägt sich als Straßensängerin durch. Carlo reist Linda nach, gibt sich als Visconte zu erkennen, verspricht ihr die Ehe und richtet ihr eine elegante Wohnung ein. Doch auch der Marchese ist Linda gefolgt und belästigt sie. Aber Linda weist ihn zurück (Lo vi dico che partiate). Als Carlo, der verschweigt, dass er auf Anweisung der Mutter eine andere heiraten soll, Linda besucht, taucht Antonio auf, der seine Tochter zunächst nicht erkennt. Als er merkt, wer sie ist, verstößt er sie. Da erscheint Pierotto und berichtet von Carlos' Hochzeitsvorbereitungen. Linda wird wahnsinnig (Questa casa abandonate).
Dorfplatz in der Mitte des Tals
Pierotto bringt Linda ins Dorf zurück, wo ihr Schicksal allgemein bedauert wird. Doch da erscheint der Visconte, der sich inzwischen von seiner Familie gelöst hat und befreit sie vom Wahnsinn, indem er ihr seine Liebe beteuert. Das ganze Dorf feiert und das junge Paar träumt von einer sorgenfreien Zukunft (Di tue pene sparve il sogno).
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:
Wie viele Opern Donizettis war auch Linda di Chamounix, eines seiner späten Werke, bei ihrer Uraufführung in Wien am 19. Mai 1842 mit der gefeierten Eugenia Tadolini in der Hauptrolle sehr erfolgreich. Die weiteren Rollen sangen Agostino Rovere (Marchese di Boisfleury), Napoleone Moriani (Visconte di Sirval), Prospero Derivis (Präfekt), Felice Varesi (Antonio) und Marietta Brambilla (Pierotto).
Das vielleicht berühmteste Stück der Oper, Lindas Cavatine „O luce di quest’anima“ komponierte Donizetti erst nachträglich für eine Aufführung mit Fanny Persiani in Paris.
In den folgenden Jahren wurde sie in vielen Ländern Europas und auch in New York und Australien häufig gespielt. Nachdem der Belcanto in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast vollständig von den Bühnen verschwunden war, entriss Arturo Toscanini 1902 an der Mailänder Scala mit Rosina Storchio in der Titelrolle die Oper dem Vergessen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es regelmäßige Aufführungen vor allem in Italien und an der New Yorker Metropolitan Opera; danach verschwand die Oper für lange Zeit von den Spielplänen. Seit den 1950er Jahren wird sie wieder regelmäßig gespielt.
1994 brachte das Zürcher Opernhaus eine Produktion mit Edita Gruberová heraus, die Wiener Staatsoper folgte 1997, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona 2011.