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Arie: Bella cosa, amici cara

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Il campanello

Rolle: Don Annibale Pistacchio (Bass)

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Taci il voglio. Colonnello. Il giovedì grasso. DonizettiA tanto amor. Baldassarre. La favorite. DonizettiNella stanza, che romita. Guido. Gemma di Vergy. DonizettiBello ardir di congiurati... Fosca notte, notte orrenda. Faliero. Marin Faliero. DonizettiUdite, udite, o rustici. Doctor Dulcamara. L’elisir d’amore. DonizettiMo che si scopierto a vamma. Monsieur Piquet. Il giovedì grasso. DonizettiDio tremendo onnipossente. Noè. Il diluvio universale. DonizettiEntra nel circo. Murena. L'esule di Roma. DonizettiVieni! la mia vendetta. Alfonso d'Este. Lucrezia Borgia. DonizettiAmbo nati in questa valle. Antonio. Linda di Chamounix. Donizetti
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Titelblatt des Librettos, Florenz 1838
Il campanello oder Il campanello di notte (Das Glöckchen oder Die Nachtglocke) ist eine Farsa (Originalbezeichnung: „melodramma giocoso“) in einem Akt von Gaetano Donizetti. Das Libretto verfasste der Komponist selbst nach dem Vaudeville La sonnette de nuit von Léon-Lévy Brunswick, Matheu-Barthélémy Troin und Victor Lhérie. Uraufgeführt wurde das Werk am 1. Juni 1836 im Teatro Nuovo in Neapel. Eine revidierte Fassung wurde erstmals 1837 im Teatro del Fondo in Neapel gespielt.
Das Werk spielt in Foria, einem Vorort der italienischen Stadt Neapel, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Der ältere Apotheker Don Annibale Pistacchio hat dem Herzensbrecher Enrico die junge und hübsche Serafina ausgespannt und geheiratet. Die Gäste der Hochzeit sind gut gelaunt. Besonders Serafinas Mutter Rosa, die glücklich darüber ist, dass ihre Tochter eine so gute Partie gemacht hat. Enrico hat nur eines im Sinn: Rache. Er möchte dem frisch vermählten Paar die Hochzeitsnacht vermiesen. Also nützt er es aus, dass Apotheker die ganze Nacht bereit sein müssen. Nach der Hochzeitsfeier, als sich die Gäste verabschiedet haben, erscheint Enrico in immer wechselnden Verkleidungen und läutet die Nachtglocke. Er hält den Apotheker mit endlosem Geschwätz und schwer herzustellenden Arzneien vom Schlafzimmer fern. Am nächsten Morgen muss Don Annibale Pistacchio wegen einer Erbschaft dringend nach Rom. Vor seiner Abreise ermahnt er seine junge Frau, niemandem die Türe zu öffnen, und macht sich schließlich, zur Freude Enricos, nach Rom auf.
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:
Bei der Uraufführung am 1. Juni 1836 im Teatro Nuovo in Neapel sangen Raffaello Casaccia (Don Annibale Pistacchio), Giovanna Schoultz (Serafina), Amelia Schütz-Oldosi (Rosa), Giorgio Ronconi (Enrico) und Domenico Ronconi (Spiridione). Sie hatte großen und langwährenden Erfolg, der besonders auf die Leistung Casaccias zurückzuführen ist.
Eine von Donizetti selbst revidierte Fassung mit der Bezeichnung „operina buffa“ wurde erstmals 1837 im Teatro del Fondo in Neapel gespielt. Sie enthielt Rezitative anstelle der gesprochenen Dialoge. Außerdem wurden die im Dialekt verfassten Texte ins Italienische übersetzt.
Weitere Produktionen gab es beispielsweise 1839 in Florenz und Genua, 1841 in Desenzano und Cagliari, 1850 in Mailand, 1853 in Trento, 1855 in Barcelona, Ferrara und Vicenza, 1856 erneut in Genua, 1857 in Palermo, 1860 wieder in Mailand, 1867 in Siena und 1875 in Bologna. Das Libretto der Uraufführung ist nicht erhalten. In späteren Produktionen wurden unterschiedliche Titel verwendet, sodass der Originaltitel nicht mehr eindeutig zu ermitteln ist. Es gab Übersetzungen in französischer, englischer, spanischer und deutscher Sprache, wenn auch der Erfolg im Ausland nur zögerlich einsetzte. Auch im 20. Jahrhundert wurde das Werk häufig gespielt.