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Arie: Ah, un foco insolita

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Don Pasquale

Rolle: Don Pasquale (Bass)

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DON PASQUALE
Non c'è ma, correte,
o casco morto qua.
Ah! un foco insolito
mi sento addosso,
omai resistere
io più non posso.
Dell'età vecchia
scordo i malanni,
mi sento giovine
come a vent'anni.
Deh! cara, affrettati,
vieni sposina!
Ecco di bamboli
mezza dozzina
già veggo nascere,
già veggo crescere,
a me d'intorno
veggo scherzar.

Mo che si scopierto a vamma. Monsieur Piquet. Il giovedì grasso. DonizettiEntra nel circo. Murena. L'esule di Roma. DonizettiIn quell' arca rispettate. Noè. Il diluvio universale. DonizettiEra pura come in cielo. Arnoldo. Adelia. DonizettiCredi che dorma, o incanto. Mocenigo. Caterina Cornaro. DonizettiIo posposto ad un Torquato. Don Gherardo. Torquato Tasso. DonizettiDalle stanze, ove Lucia. Raimondo Bidebent. Lucia di Lammermoor. DonizettiDi tua beltade immagine... No, l'acciar non fu spietato. Severo. Poliuto. DonizettiElla è un giglio di puro candore. Marchese. Linda di Chamounix. DonizettiTaci il voglio. Colonnello. Il giovedì grasso. Donizetti
Wikipedia
Alessio Arduini als Malatesta und Michele Pertusi als Don Pasquale, Staatsoper Wien 2015
Don Pasquale ist eine Opera buffa in drei Akten. Das Libretto stammt von „M. A.“ (Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach älterer Vorlage) und die Musik von Gaetano Donizetti. Die Uraufführung war am 3. Januar 1843 im Pariser Théâtre-Italien.
Salon in Don Pasquales Haus
Der reiche, geizige und schon etwas ältere Junggeselle Don Pasquale will heiraten. Sein Neffe Ernesto liebt die junge aber mittellose Witwe Norina, soll aber eine reiche Dame heiraten. Als er sich weigert, fordert ihn sein Onkel auf, das Haus zu verlassen. Malatesta erscheint und erzählt, er habe eine geeignete Braut für den alten Hagestolz gefunden: seine eigene, im Kloster erzogene Schwester Sofronia. Dies ist niemand anderes als Norina, nur wurde Ernesto noch nicht in Malatestas Pläne eingeweiht.
Zimmer in Norinas Haus
Beim Lesen eines Romans verfällt die kapriziöse Norina in Träumereien über eigene Liebesabenteuer. Malatesta unterbreitet ihr seinen Plan: Sie soll, verkleidet als Unschuld vom Lande, Don Pasquale zum Schein heiraten und ihm dann als Biest das Leben zur Hölle machen. Beide schwelgen in Schadenfreude.
Salon in Pasquales Haus
Ernesto nimmt innerlich Abschied von Norina und macht sich auf den Weg in die weite Welt. Malatesta führt die verschleierte Norina herein. Don Pasquale ist von ihrer schönen Gestalt und Schüchternheit entzückt und will sie sogleich heiraten. Ein falscher Notar kommt mit einem Ehevertrag, Malatesta und der inzwischen in die Intrige eingeweihte Ernesto sind Zeugen. Kaum ist der Vertrag unterschrieben, bandelt Norina vor den Augen ihres „Ehemannes“ mit Ernesto an und stellt neue Diener an. Sie verhöhnt Don Pasquale und droht ihm mit Ohrfeigen.
Salon in Pasquales Haus
Diener bringen Unmengen an Luxus- und Modeartikeln herein. Norina erklärt Don Pasquale, sie wolle ins Theater gehen. Als er ihr das verbietet, ohrfeigt und verhöhnt sie ihn. Absichtsvoll lässt sie einen Brief fallen: Statt ins Theater zu gehen, trifft sie sich mit Ernesto im Garten. In seiner Not ruft Don Pasquale Doktor Malatesta. Der zeigt sich erbost über das Verhalten seiner „Schwester“. Beide wollen das junge Paar im Garten in flagranti erwischen.
Garten hinter Pasquales Haus
Ernesto erwartet im Garten sehnsüchtig seine Geliebte, die auch bald erscheint. Beide versichern einander ihre Liebe. Malatesta und Don Pasquale kommen herbei. Malatesta erklärt dem verdutzten Don Pasquale, Ernesto sei gar nicht in „Sofronia“ verliebt, sondern wolle mit seiner Verlobten wieder in das Haus einziehen. Als „Sofronia“ sich entrüstet weigert, das Haus mit einer anderen Frau zu teilen, sieht Don Pasquale eine Möglichkeit, seine Frau loszuwerden und stimmt zu, verspricht Ernesto sogar eine Menge Geld. Da enthüllt ihm Malatesta „Sofronias“ wahre Identität. Don Pasquale steht zu seinen Versprechen, denn er sieht ein, dass ein alter Hagestolz von jungen Frauen keine Liebe zu erwarten hat.
Im September 1842, als sich Donizetti in Paris aufhielt, schloss er mit dem Théâtre-Italien einen Vertrag für eine neue Oper. Der Tradition des Hauses entsprechend, wählte er ein heiteres Sujet: Ser Marcantonio, ein Libretto von Angelo Anelli, das der heute vergessene Stefano Pavesi schon 1810 vertont hatte. Die Vorlage wurde nur wenig abgewandelt und unter dem Monogramm „M. A.“ veröffentlicht, was für „Maestro Anonimo“ oder „Marc Antonio“ stehen kann. Giovanni Ruffini war sicher an der Ausarbeitung des Librettos beteiligt; inwieweit er und inwieweit Donizetti selbst, lässt sich nicht mehr klären. Als Donizetti erfuhr, dass der für Wien vorgesehene Stoff von Caterina Cornaro gleichzeitig auch von Franz Lachner vertont wurde, unterbrach er die Arbeit an dieser Oper. Am 12. November berichtete er Antonio Vasselli, er habe Don Pasquale fertiggestellt.
Die Uraufführung, für Dezember 1842 vorgesehen, fand am 3. Januar 1843 in Anwesenheit des Komponisten statt. Die musikalische Leitung hatte Théophile Tilmant, Regie führte Toussaint-Eugène-Ernest Mocker, und das Bühnenbild stammte von Domenico Ferri. Es sangen Luigi Lablache (Don Pasquale), Antonio Tamburini (Malatesta), Giovanni Matteo Mario (Ernesto), Giulia Grisi (Norina) und Federico Lablache (Notar).
Das Libretto geht auf das Thema des ungleichen Paares zurück. In Anlehnung an die Komödien Carlo Goldonis lehnen sich die Figuren zwar mehr oder weniger eng an Typen der Commedia dell’arte an, erhalten aber durch sentimentale Züge, d. h. durch die Fähigkeit, Trauer, Schmerz oder Reue zu empfinden und auszudrücken, eine über ihre Typenhaftigkeit hinausgehende Differenzierung.
Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:
Die Musik des Don Pasquale besteht aus 19 einzelnen Nummern, die durch orchesterbegleitete Rezitative miteinander verbunden sind. Dadurch fehlt den Dialogen zwischen den Nummern etwas die Leichtigkeit und Geschmeidigkeit der Secco-Rezitative der Opere buffe von Mozart, Cimarosa oder Rossini, an die Donizetti mit der Wahl des Stoffes anknüpft. Aber schon an diesem Detail wird deutlich, dass Donizetti die Gattung, deren letztes herausragendes Beispiel, Rossinis Barbier von Sevilla, bereits mehr als ein Vierteljahrhundert zurücklag, weiterentwickeln und für seine Zeit neu gewinnen wollte, weshalb er das Stück auch durch Nennung von modischen Accessoires seiner Zeit klar in der damaligen Gegenwart ansiedelte. Auch wenn Anklänge an den Barbiere immer wieder greifbar zu sein scheinen, Donizettis eigene Musiksprache setzt sich durch. Es ist die Zeit der Eisenbahn, der Industrialisierung, der Revolutionen, der rasant anwachsenden Städte, eine laute Zeit, dem ein polternder, hektischer Gestus der Musik entspricht: Pauken, Schlagzeug und Blechbläser sind beinahe ständig im Einsatz, das Hineinfallen in die Tonika konstituiert nur mehr ganz selten einen Augenblick der Ruhe.