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Arie: E fia ver?

Komponist: Donizetti Gaetano

Oper: Betly ossia La capanna svizzera

Rolle: Daniele (Tenor)

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Tombe degl'avi miei. Edgardo. Lucia di Lammermoor. DonizettiCom'è gentil. Ernesto. Don Pasquale. DonizettiIo ti veggio, or vegli e tremi... Questa è l'ora. Fernando. Marin Faliero. DonizettiDunque invan mi lusingai. Seide. Alina. DonizettiSe valor, rispetto e fede. Seide. Alina. DonizettiS'io finor, bell'idol mio. Settimio. L'esule di Roma. DonizettiPerche Gemma. Tamas. Gemma di Vergy. DonizettiPour me rapprocher de Marie. Tonio. La fille du régiment. DonizettiÈ la voce che primiera. Carlo. Linda di Chamounix. DonizettiD'un alma troppo fervida. Poliuto. Poliuto. Donizetti
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Betly ossia La capanna svizzera (deutsch: Betly oder Die Schweizer Hütte) ist ein Dramma giocoso in zwei Akten von Gaetano Donizetti.
Betlys Berghütte
Der junge Bauer Daniele hat von Betly einen Brief bekommen, in dem sie ihm ihre Hand verspricht. Tatsächlich ist der Brief von einigen Spaßvögeln geschrieben worden, was alle außer Daniele wissen. Nun kommt er, selig vor Glück, zur Erheiterung der Dorfbewohner zu ihr gelaufen. Betly, die entschlossen ist, Daniele gegenüber an ihrer Unabhängigkeit festzuhalten, verleugnet natürlich den Brief, ist aber über seine Enttäuschung gerührt, mit der er den bereits vorbereiteten Heiratsvertrag wieder wegsteckt.
Da kommen einige Soldaten aus dem Krieg zurück und quartieren sich bei Betly ein, unter ihnen auch Betlys Bruder Max, der sich nicht gleich zu erkennen gibt. Daniele will als Soldat seine Enttäuschung vergessen, klagt Max sein Leid und bittet ihn ums Handgeld, um sich den Soldaten anzuschließen. Max stimmt zu und amüsiert sich darüber, wie sich seine Schwester über die ausgelassene Fröhlichkeit seiner Kameraden ärgert.
Bäuerliche Stube in Betlys Hütte
Betly bittet Daniele, sie vor Übergriffen der betrunkenen Soldaten zu beschützen, von denen sie sich bedroht fühlt. Als sie von seinem Verzweiflungsschritt erfährt, sich den Soldaten anschließen zu wollen, erwachen zärtliche Regungen in ihr. Max befiehlt seinen Leuten den Aufbruch nachdem ihm Betly erklärt hat, Daniele sei ihr Geliebter. Zwischen dem Sergeanten und seinem Rekruten Daniele kommt es fast zu einem Duell, bis Max die Andeutung macht, nur eine bereits vollzogene Heirat könne Daniele noch vom Kriegsdienst befreien. Betly zeigt ihm daraufhin den von ihr heimlich unterschriebenen Heiratsvertrag, und als sich Max als ihr Bruder zu erkennen gibt, kommt die Handlung zu einem glücklichen Ende.
2 Flöten (2. auch Piccolo), 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, 2 Posaunen, Pauken, Streicher.
Donizetti hat die kleine Spieloper als sein eigener Librettist in wenigen Wochen aus dem erfolgreichen Libretto von Adolphe Adams Le Chalet geschaffen. Während die beiden französischen Librettisten von Le Chalet, Skribe und Mélesville, nicht eigens auf Goethes mehrfach vertontes Singspiel als Quelle für ihre Arbeit hingewiesen haben, war Donizetti mit seinen Quellenhinweisen auf Skribe und Mélesville wesentlich genauer, wie einem späteren Druck des Librettos zu entnehmen ist.
Zunächst hatte sich Donizetti in Text und Musik auf anmutige Skizzen beschränkt und eine einaktige Fassung komponiert, die am 24. August 1836 im Teatro Nuovo in Neapel mit Lorenzo Salvi als Daniele, Giuseppe Fioravanti als Max und Adelaide Giulia Toldi-D’Anvers als Betly zur Uraufführung gelangte. Der Erfolg dieser Uraufführung hat Donizetti dazu bewogen, die Partitur so zu erweitern, dass sie sich gegen das Werk Adams behaupten konnte. So entstand die zweiaktige Fassung, die am 29. Oktober 1837 im Teatro Carolino in Palermo erstmals aufgeführt wurde.
Am 17. November 2015 führte die Berliner Operngruppe die zweiaktige Fassung von Betly im Konzerthaus am Gendarmenmarkt unter der Leitung von Felix Krieger erstmals in Deutschland auf. Die Titelrolle sang Laura Giordano.