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Arie: Ferma, crudele

Komponist: Gluck Christoph Willibald

Oper: Le cinesi

Rolle: Lisinga (Mezzo)

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Padre tu non m'ascolti se per entro. Telemaco. Telemaco. GluckMille pene. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckMen tiranne voi sareste. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckParmi veder ancor ah non turbi. Telemaco. Telemaco. GluckChe puro ciel. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckPiango il mio ben cosi. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckAddio, addio, o miei sospiri. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckChe puro ciel. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckPiango il mio ben cosi. Orfeo. Orfeo ed Euridice. GluckChiamo il mio ben cosi. Orfeo. Orfeo ed Euridice. Gluck
Wikipedia
Aufführung in der Piccola Scala, Mailand 1973
Le cinesi, zu deutsch Die Chinesinnen, ist eine Azione teatrale in einem Akt von Christoph Willibald Gluck. Das italienische Libretto stammt von dem Wiener Hofdichter Pietro Metastasio. Gluck schrieb diese Oper zum Anlass der Einladung Maria Theresias durch den Prinzen von Sachsen-Hildburghausen auf sein Landgut Schloss Hof, auf dem ein mehrtägiges Fest gefeiert wurde. Die Uraufführung fand dort am 24. September 1754 statt. Es ist eine spielerische ästhetische Diskussion im Gewande einer Chinoiserie, die das Trauerspiel, die Pastorale und die komische Oper vergleicht.
Lisinga, Sivene und Tangia verbringen gelangweilt den Nachmittag zusammen in Lisingas Gemächern, ohne dass ihnen eine interessante Beschäftigung einfällt. („E ben: stupide e mute par che siam divenute!...“)
Doch dann betritt Silango, Lisingas Bruder, der gerade aus Europa zurückgekehrt ist, das Zimmer der Mädchen und überschreitet damit ein chinesisches Verbot. („Dirò, Ninfe, anchor io il parer mio, se non vi son malesto…“)
Obwohl die Freundinnen ihn bitten, wieder zu gehen, zögert Silango, der in Sivene verliebt ist. Als die Mädchen sich versichert haben, dass Silango beim Kommen von niemandem gesehen wurde, beschließt Lisinga, dass er bis zum Einbrechen der Dunkelheit bleiben muss, um eine Entdeckung zu vermeiden. („È miglior consiglio differir, che tu parta, infin che affatto s'oscuri il ciel.“)
Die Zeit bis zum Abend wollen sie sich, auf Silangos Vorschlag hin, mit Theaterspielen vertreiben. Doch jeder möchte ein anderes Stück spielen:
Lisinga entscheidet sich für die griechische Tragödie und spielt Andromache mit ihrem Sohn. („Questa d'Epiro è la real città. D'Ettore io sono la vedova fedele.“)
Sivene und Silango, als Schäferin Licoris und Schäfer Tirsis, führen ein Pastorale auf. („Qui al consiglio d'un fonte il crin s'infiora Licori pastorella semplice, quanto bella. Ha Tirsi al fianco…“)
Tangia bemerkt verärgert, dass Silango in Sivene verliebt ist („Quel titolo di bella è assai frequente!“) und macht sich in der von ihr gewählten Komödie indirekt über den vor kurzem aus Europa zurückgekehrten Silango lustig. („Il vago Tirsi accomodar vogl’io!“)
Daraufhin entbrennt wieder Uneinigkeit darüber, wer nun am besten gespielt habe. Schließlich versucht Silango zu vermitteln und schlägt vor zu tanzen, da es beim Ballett kein Weinen, kein Gähnen und keine Kränkung gäbe. („Concertate un balletto! Ognunne gode, ognuno se ne intende; non fa pianger, non secca e non offende.“)
Das Stück schließt mit einem gemeinsamen Tanz der vier. („Voli il piede in lieti giri!...“)
Das gleichnamige Libretto von Pietro Metastasio wurde erstmals zur Karnevalsaison 1735 in einer Vertonung von Antonio Caldara in Wien aufgeführt.
Nach der Wiener Uraufführung von 1754 wurde das Werk 1761 im Teatro del Giardino della Corte in Sankt Petersburg gegeben.
Auch in neuerer Zeit gab es mehrere Aufführungen und CD-Veröffentlichungen:
2010 bearbeitete der Komponist Karsten Gundermann das Werk und ergänzte sie um Intermezzi im Stil der Peking-Oper des 18. Jahrhunderts. Diese Fassung wurde bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und in Peking mit dem Ensemble L’Arte del mondo und der China National Peking Opera Company unter der Leitung von Werner Ehrhardt aufgeführt.